"Es ist eine liebgewonnene Tradition für beide Seiten:

Während der Projekttage des Geschwister-Scholl-Gymnasiums besuchen Elftklässler die Grundschüler in Spreenhagen. Im Gepäck haben die Gymnasiasten Experimente, mit denen sie die Jüngeren zum Staunen bringen.

 

Auf einer Arbeitsinsel im Physikraum der Spreenhagener Grundschule steht ein seltsames Monstrum. Eine Metallkugel thront auf einem Podest und ist mit einzelnen Fäden beklebt, die dank der Schwerkraft schlapp nach unten hängen. Felix, Laura und Annabelle aus der 6b setzen sich zu Nathan  Taraba an den Tisch, der das Experiment aufgebaut hat. Der 16-jährige Schüler des Fürstenwalder Geschwister-Scholl-Gymnasiums erklärt, dass er ihnen etwas über die Reibungselektrizität erzählen möchte.  Dabei soll das Gerät mit der Kugel helfen.

Der Elftklässler betätigt eine Kurbel und schon stellen sich die Fäden auf. Die Grundschüler kichern los, wollen, dass der Versuch ein ums andere Mal wiederholt wird. „Ihr kennt das aus eurem Alltag“, sagt Nathan. „Wenn man einen Luftballon rubbelt und an die Haare hält, dann stehen sie auch ab.“ Und der Funke, der manchmal beim Hände geben oder nach dem Hopsen auf einem Trampolin überspringt, lässt sich ebenso erklären."

 

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